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Einladung zur Süddeutschen Rotwildtagung

8. März 2023/in Allgemein, Rotwildsymposium/von Andreas Kinser

Vor allem im Süden Deutschlands existieren seit den 1950iger Jahren sogenannte Rotwildbezirke. Außerhalb dieser Gebiete darf Rotwild per Gesetz nicht leben, wodurch vor allem der genetische Austausch zwischen den Populationen verhindert wird. Der Bayerische Jagdverband und der Landesjagdverband Baden-Württemberg laden nun gemeinsam zu einer Süddeutschen Rotwildtagung am 25. März 2023 nach Isny ins Allgäu ein.

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https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2023/03/sueddeutsche_rotwildtagung-1.jpg 276 490 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2023-03-08 11:17:232023-03-15 13:25:17Einladung zur Süddeutschen Rotwildtagung

Neues Rotwild-Managementkonzept in Bayern

27. Februar 2023/in Allgemein, Hegegemeinschaft, Unsere Positionen, Wald-Wild/von Andreas Kinser

In einigen Revieren des Forstbetriebs Hammelburg ist die Neuschäle mit fünf Prozent untragbar hoch. Doch anstatt einfach nur an der jagdlichen Stellschraube zu drehen, haben die Verantwortlichen vor Ort nun ein umfassendes Rotwild-Managementkonzept vorgestellt. Die Kernpunkte des Konzeptes sind Jagd, Jagdruhe und Lebensraumqualität.

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https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/03/Beitragsbild_Buchenfrühjahr_AKinser.jpg 321 575 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2023-02-27 10:50:092023-03-15 11:56:29Neues Rotwild-Managementkonzept in Bayern

Broschüre „Für den Rothirsch“ als Download

5. Januar 2023/in Allgemein/von Andreas Kinser

Die Broschüre „Für den Rothirsch“ enthält die nunmehr dritte Auflage des „Leitbild Rotwild“ und die Forderungen und Empfehlungen, die die Deutsche Wildtier Stiftung aus ihren bisherigen Rotwildsymposien abgeleitet hat. Ab sofort steht die 2. Auflage der Publikation zum Download zur Verfügung.

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https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2018/07/beitragsbild-fuer-den-rothirsch.jpg 353 626 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2023-01-05 09:00:282023-01-06 09:44:17Broschüre „Für den Rothirsch“ als Download

Film über tiergerechte Rotwildjagd auf Gut Klepelshagen

14. November 2022/in Allgemein, Unsere Positionen/von Andreas Kinser

Das Gut Klepelshagen ist für seine hör- und sichtbare Rotwildbrunft bekannt. Gleichzeitig verfolgt das Gut eine ambitionierte Jagdstrategie, durch die jährlich über 500 Stück Schalenwild erlegt werden. Die Jagdzeitschrift „unsere Jagd“ war zu Gast bei einer gemeinschaftlichen Kahlwildjagd und hat sich das Konzept der Deutschen Wildtier Stiftung für tiergerechte Jagd vor Ort angeschaut.

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https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2022/11/beitragsbild_martina-begander__6786_gut-klepelshagen.jpeg 253 450 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2022-11-14 16:53:382022-11-17 16:41:02Film über tiergerechte Rotwildjagd auf Gut Klepelshagen

Ausgezeichneter Dokumentarfilm über Rothirsche jetzt wieder in der Mediathek

20. Oktober 2022/in Allgemein/von Andreas Kinser

„Das geheime Leben der Rothirsche“ wirft einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen der Brunftarena. Dem Tierfilmer Axel Gebauer ist jenseits von Dauerröhren und Geweihkampf ein Dokumentarfilm über die Faszination Rothirsch gelungen. 2021 wurde der Film mit dem Deutschen NaturfilmPreis ausgezeichnet.

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https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2021/02/beitragsbild_2020-10-05titelrothirsche-600x337_kl.jpg 252 448 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2022-10-20 08:00:452022-10-20 10:48:26Ausgezeichneter Dokumentarfilm über Rothirsche jetzt wieder in der Mediathek

Auch der BJV fordert Abschaffung der Rotwildgebiete in Bayern

17. Oktober 2022/in Allgemein/von Andreas Kinser

Während sich Wolf, Biber, Luchs & Co. in Bayern ihren Lebensraum selbst aussuchen können, gibt es für Rotwild sog. Rotwildgebiete. Auf 86 % der Landesfläche wird Rotwild nicht geduldet und muss per Gesetz rigoros abgeschossen werden. In einem neuen Imagefilm positioniert sich der Bayerische Jagdverband e.V. klar zum Thema Rotwild und die dramatische Situation um dessen Lebensraum in Bayern.

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https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2019/08/beitragsbild_cover_tb9rws_rotwildreduktion.jpg 446 792 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2022-10-17 13:51:512022-10-17 13:54:19Auch der BJV fordert Abschaffung der Rotwildgebiete in Bayern

Hirschkuh Hanna lernt fliegen

19. August 2022/in Allgemein, Kampagnen/von Andreas Kinser

Der Verein Wildes Bayern e.V. hat eine Petition zur Öffnung der Rotwildbezirke in Bayern und gegen das bestehende Abschussgebot außerhalb der Rotwildbezirke gestartet. Mit der Kampagne „Hirschkuh Hanna lernt fliegen“ will der Verein dem Rothirsch Flügel verleihen damit er sich über seine bisherigen Gebietsgrenzen ausbreiten kann. Denn Hanna und ihre Artgenossen wechseln gerade in Gebirgsregionen zwischen Sommerquartieren in den Hochlagen und den Winterquartieren in den Tallagen. Junge Hirsche wandern sogar mehrere Hundert Kilometer weit, um sich neuen Lebensraum zu suchen. Doch dieses natürliche Verhalten wird in Bayern durch die Eingrenzung auf sehr kleine Rotwildbezirke sowie fehlende Verbindungskorridore stark eingeschränkt. Durch die Isolation droht dem Rothirsch langfristig sogar die Ausrottung, wie jüngste Studien nachdrücklich belegen.

Zu der Petition des Vereins Wildes Bayern gelangen Sie hier.

Im Rahmen ihres 5. Rotwildsymposiums hat die Deutsche Wildtier Stiftung bereits 2010 mit ihrer Kampagne „Unfrei im Freistaat“ auf die Situation der isolierten Rotwildlebensräume in Bayern hingewiesen. In einem gleichnamigen Artikel in der Zeitschrift „Wild und Hund“ wies die Stiftung damals bereits auf die Tatsache hin, dass es durch die geltenden Regelungen in Bayern zu besonderen Missständen kommt: Zum Beispiel wird das Rotwild durch eine lange Kette von Kirrungen und Fütterungen aus dem tschechischen Böhmerwald in Gebiete gelockt, die nach dem bayerischen Jagdgesetz „rotwildfrei zu machen und zu halten“ sind. Hier werden dann Kahlwild und geringe Hirsche häufig geschont, um auf den Kronenhirsch zu warten, der anders als in anderen Ländern, in denen Rotwildbezirke noch heute existieren, in den sogenannten Rotwildfreigebieten erlegt werden darf. Am Ende der Jagdzeit werden dann viele dieser Fütterungen nicht mehr beschickt und das über die Grenze gelockte Rotwild geht in den offiziell rotwildfreien Wäldern zu Schaden.

Zu dem Artikel in der Wild und Hund 6/2011 gelangen Sie hier.

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2022/08/beitragsbild_hirschkuh_hanna_kl.jpg 281 500 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2022-08-19 14:24:522022-08-22 09:31:41Hirschkuh Hanna lernt fliegen

Gespräche zur Weiterentwicklung der Rotwildgebiete in Baden-Württemberg

11. Juli 2022/in Allgemein, Kampagnen, RotwildForschung/von Andreas Kinser

Auf Initiative ihrer jagdpolitischen Sprecherin hat die CDU-Fraktion im Baden-Württembergischen Landtag zu einem Rotwild-Fachgespräch eingeladen. Dabei zeichneten sich erste Lösungen für eine bessere Vernetzung der wenigen Rotwildvorkommen in Baden-Württemberg ab.

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https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/09/beitragsbild-verfressene-sau_graffiti_ohne-text.jpg 252 448 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2022-07-11 12:19:122022-07-11 12:26:42Gespräche zur Weiterentwicklung der Rotwildgebiete in Baden-Württemberg

Landesjagdverband Schleswig-Holstein fordert Wildquerungen zur Lebensraumvernetzung

5. Juli 2022/in Allgemein/von Andreas Kinser

Jäger und Wildbiologen haben in Schleswig-Holstein in den vergangenen Jahren regelmäßig verformte Unterkiefer und andere Fehlbildungen bei Rothirschen entdeckt. Die Deformationen sind erste äußerliche Anzeichen für eine voranschreitende Inzuchtdepression in den Rotwildbeständen Schleswig-Holsteins. Denn obwohl gerade aus Dänemark zur Zeit immer wieder Tiere einwandern, ist der Genpool keiner der Teilpopulationen im Land groß genug, um sich zukünftig an sich verändernde Umweltbedingungen anpassen könnten. Es wäre deshalb von entscheidender Bedeutung, dass es immer wieder zur Abwanderung einzelner Tiere in andere Teilpopulationen kommt. Leider enden diese Wanderungen allzu oft an Autobahnen, Eisenbahnstrecken oder den Spundwänden künstlicher Wasserstraßen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein fordert daher den Bau von Wildquerungen, damit sich die Populationen wieder vernetzen können.

Ein wesentlicher Grund für die Situation des Rotwildes in Schleswig-Holstein liegt auch in seiner Geschichte. Die Art wurde nach der Reform des Jagdrechts Mitte des 19. Jahrhunderts weitestgehend ausgerottet – eine Analyse von H.-A. Hewicker kam zu dem Ergebnis, dass es 1869 nur noch 50 bis 60 Stück Rotwild in Schleswig-Holstein gab. Diese Tiere sind mit Ausnahme der Population im Duvenstedter Brook die Urahnen aller heute lebenden Individuen. Die Masse des Rotwildes, dass heute durch Schleswig-Holstein zieht, ist daher sehr eng miteinander verwandt.

Einen ausführlichen Artikel des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein zur Notwendigkeit von Wildquerungen finden Sie hier.

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2022/07/beitragsbild_hewicker_inzucht_rothirsch.jpg 254 450 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2022-07-05 14:27:472022-07-05 14:53:52Landesjagdverband Schleswig-Holstein fordert Wildquerungen zur Lebensraumvernetzung

Deutsche Wildtier Stiftung fordert, die Jagd auf den Rothirsch tiergerecht auszuüben

23. Mai 2022/in Allgemein, Rotwildsymposium, Tierschutz bei der Rotwildjagd/von Andreas Kinser

Hamburg, 23. Mai 2022. Auf Initiative ihres 2014 verstorbenen Stifters Haymo G. Rethwisch fand vor genau zwanzig Jahren das 1. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung im Bundeslandwirtschaftsministerium in Bonn statt. Nun lud die Stiftung zu ihrem 10. Rotwildsymposium nach Berlin ein. Die Veranstaltung mit mehr als 150 Teilnehmern, darunter Spitzenvertreter aus Politik, Behörden, Naturschutzverbänden, Jagd sowie Land- und Forstwirtschaft, ging am Wochenende im Berliner Allianz-Forum am Brandenburger Tor erfolgreich zu Ende. Im Mittelpunkt der Veranstaltung: ein fairer und tiergerecht gestalteter Umgang mit dem Rothirsch.

„Schon immer stand der Rothirsch im Kreuzfeuer verschiedensten Interessen“, sagt Prof. Dr. Klaus Hackländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Wildtier Stiftung. Jäger erfreuen sich an seinem Anblick, Artenschützer sorgen sich um seinen Lebensraum und Förster haben Angst um junge Bäume, die der Hirsch gerne verbeißt. Beim Rückblick auf die Rotwildarbeit der vergangenen 20 Jahre standen die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Akteuren wieder im Vordergrund. „Die Rolle der Deutschen Wildtier Stiftung ist es, in diesen Konflikten die Stimme des Rothirsches zu vertreten“, so Wildtierbiologe Hackländer. „Wir setzen uns dabei besonders für eine tiergerecht ausgeübte Jagd ein, die der überlebenden Population arttypische Verhaltensweisen ermöglicht.“

Bei den vorangegangenen neun Rotwildsymposien hat die Deutsche Wildtier Stiftung jagdpolitische und -praktische Themen wie tiergerecht ausgeübte Jagdstrategien, die Jagd in Großschutzgebieten, Hegegemeinschaften oder die in einigen Bundesländern noch immer behördlich verordneten Rotwildbezirke in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt. Auf ihrem diesjährigen Symposium hat sie nun ein Zwischenfazit dieser Arbeit gezogen: Immerhin vier Bundesländer haben seit dem ersten Rotwildsymposium im Jahr 2002 formal die Rotwildbezirke abgeschafft. Tiergerechte Jagdstrategien wie Wildruhezonen und kurze Jagdzeiten haben vielerorts Einzug in die jagdliche Praxis gehalten. Doch die Herausforderungen sind auch für die Zukunft groß. Ein drängendes Beispiel ist der immer offensichtlicher werdende Verlust genetischer Variation in den verinselten Rotwildpopulationen. „Es müssen Querungshilfen, beispielsweise über Autobahnen, gebaut werden und die behördlichen Vorgaben zur Rotwildverbreitung müssen in allen Bundesländern endlich abgeschafft werden“, so Dr. Andreas Kinser, der das jagdpolitische Engagement der Stiftung seit vielen Jahren organisiert. Ein dringend notwendiger erster Schritt wäre, allen männlichen Tieren die Wanderung zwischen den Populationen zu erlauben, damit sie ihre Gene weitertragen können. Doch auch der Tierschutz bei der Rotwildjagd wird die Stiftung weiterhin beschäftigen: „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Strategien entwickeln, die das Verwaisen von Rotwildkälbern durch die Jagd ausschließen“, formuliert Kinser die zukünftige Agenda der Deutschen Wildtier Stiftung in Sachen Rothirsch.

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2022/05/beitragsbild_10rws_korte4.jpg 258 457 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2022-05-23 15:36:062022-05-23 15:58:11Deutsche Wildtier Stiftung fordert, die Jagd auf den Rothirsch tiergerecht auszuüben
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