• Deutsche Wildtier Stiftung
  • Aktuelles
  • Publikationen
  • Kontakt
Rothirsch.org
  • Steckbrief
    • Ökologische Rolle von Schalenwild
    • Biologie und Jahreslauf
    • Alttier-Kalb-Bindung und Folgen des Verwaisens 
    • Sozialverhalten von Rotwild
    • Fährten und Geweihe
    • Rotwildverbreitung in Deutschland
    • Winteranpassung
    • Evolution der Hirschartigen
    • Konflikte um das Rotwild
    • Geschichten und Legenden
  • Unsere Positionen
    • Waldumbau und Lebensraumfunktion
    • Reduktionsprojekte
    • Jagd in Großschutzgebieten
    • Jagdethik
    • Hegegemeinschaften
    • Wald – Wild
    • Jagdstrategie auf Rotwild
    • Rotwildbezirke
    • Publikationen der Deutschen Wildtier Stiftung
  • Rotwildsymposien
    • 11.Rotwildsymposium (2024): Strategien zur Überwindung von Notzeiten
    • 10. Rotwildsymposium (2022): 20 Jahre die Stimme des Rothirschs
    • 9. Rotwildsymposium (2018): Tierschutz in Reduktionsprojekten
    • 8. Rotwildsymposium (2016): Der Hirsch als Naturschützer
    • 7. Rotwildsymposium (2014): Jagdethik
    • 6. Rotwildsymposium (2012): Hegegemeinschaften
    • 5. Rotwildsymposium (2010): Wald-Wild
    • 4. Rotwildsymposium (2008):Jagdstrategie
    • 3. Rotwildsymposium (2006): Rotwildbezirke
    • 2. Rotwildsymposium (2004): Leitbild Rotwild
    • 1. Rotwildsymposium (2002): Rote Liste
  • Hegegemeinschaften & Projekte
    • Rotwild-Hegegemeinschaften in Deutschland
    • Frei lebendes Rotwild zur Pflege von Offenlandbiotopen
    • Pilotstudie zum Trennungsverhalten von Alttier und Kalb
    • Rotwildkonzeption Nordschwarzwald
    • abgeschlossene Projekte
  • Erleben
    • Rotwildbrunft in Deutschland
    • Wanderausstellung zum Rotwild
  • Spenden
  • Newsletter abonnieren
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Weiß blaue Rothirsch-Geschichten: Traurig aber wahr

16. November 2016/in Hegegemeinschaft/von Andreas Kinser

(www.rosenheim24.de vom 15.11.2016) Es klingt nach einem guten Krimi: Ein vermummter Jäger, der nachts mit einem Beutel durch den Wald schleicht, eine Kamera mit interessanten Aufnahmen und Jäger, die Anzeige erstattet haben: Diese Geschichte beschäftigt derzeit nicht nur die Jäger auf dem sogenannten Samerberg im oberbayerischen Landkreis Rosenheim, sondern auch Polizei und Staatsanwaltschaft.

Der konkrete Fall: In den 1980er Jahren wurden am Samerberg vom damals zuständigen Ministerium die niedrigeren Lagen zu sogenannten „rotwildfreien Gebieten“ erklärt, die Areale in den Hochlagen hingegen zu legalen Rotwildgebieten. Nun scheint es so gewesen zu sein, dass das Rotwild erst mit Futtergaben in die rotwildfreien Gebiete gelockt wurde, um es dort ohne Regeln schießen zu können. Die Jäger in den „legalen“ Rotwildgebiete haben offensichtlich jedoch ihrerseits ebenfalls Duftmarken ausgelegt, um das Wild davon abzuhalten, in die rotwildfreien Gebiete zu wechseln. Diese These wurde genährt, als eine Wildkamera im Oktober hochinteressante Bilder festhielt: Dort schlich ein vermummter Mann mit einem Beutel in der Hand durch den Wald! Der Mann konnte schließlich identifiziert werden und gestand die Tat. Das Landratsamt Rosenheim ermittelt nun wegen „Wildvergrämung“.

Wildbiologin Christine Miller, Vorstand des Vereins Wildes Bayern e.V., setzt sich seit Jahren für den artgerechten Umgang mit Wildtieren ein und äußerte sich zu dem Fall: „Das komplette Gebiet Samerberg ist Teil eines jahreszeitlich genutzten Lebensraumes der Tiere. Im Winter halten sie sich eher in den niedrigeren Lagen auf, im Sommer eher in den höheren Gebieten. Die rotwildfreien Gebiete sind ohne jede biologische Begründung eingeführt worden.“ Die biologischen Folgen für das Rotwild seien verheerend. Wie die Biologin der Redaktion von rosenheim24.de mitteilte, wurde inzwischen auch Anzeige gegen den Jäger im rotwildfreien Gebiet bei der unteren Jagdbehörde wegen „mißbräuchlicher Fütterung“ erstattet.

Den vollständigen Artikel auf rosenheim24.de finden Sie hier.

Auch in anderen Regionen Bayerns wird der Rothirsch aus den „legalen“ Rotwildgebieten gelockt, um ihn anschließend ohne Regeln bejagen zu können. In der Oberpfalz wird z.B. jährlich in der Jagdzeit entlang der Grenze zu Tschechien eine Kette von Fütterungen eingerichtet. Auf diese Weise wird das Rotwild aus dem tschechischen Böhmerwald in Gebiete gelockt, die nach dem bayerischen Jagdgesetz „rotwildfrei zu machen und zu halten“ sind. Am Boden dieser Missstände ist man aber erst angelangt, wenn man begreift, warum sich die Jäger der Region zum Teil vehement gegen eine Ausweisung ihrer Reviere als Rotwildbezirke ausgesprochen haben: In Rotwildbezirken wären sie der Hege und damit auch einem regulären Abschussplan verpflichtet. Außerhalb der Rotwildbezirke muss jedes Stück, ob männlich oder weiblich, alt oder jung, erlegt werden. Und so wird häufig das Kahlwild geschont und auf den Kronenhirsch gewartet. Am Ende der Jagdzeit werden dann viele Kirrungen nicht mehr beschickt, und das über die Grenze gelockte Rotwild geht in den Wäldern zu Schaden.

Einen Artikel der Deutschen Wildtier Stiftung zum Problem der Rotwildbezirke in der Zeitschrift Wild und Hund finden Sie hier.

 

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2014/05/Beitragsbild-Hirsch-Kahlwild-Wildfoto-CH.jpg 537 961 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-11-16 14:56:012017-10-12 16:51:59Weiß blaue Rothirsch-Geschichten: Traurig aber wahr

Die Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht Forderungen zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten

2. November 2016/in Allgemein, Großschutzgebiete, Rotwildsymposium, Unsere Positionen/von Andreas Kinser

Die Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht ihre Baden-Badener-Erklärung zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten.

Große, wild lebende Huftiere wie der Rothirsch lösen in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft viele Konflikte aus. Im Gegensatz zu dieser „Normallandschaft“ stehen in großen Schutzgebieten jedoch die Ziele des Natur-, Arten- und Prozessschutzes im Mittelpunkt. Und zu diesen ökologischen Prozessen gehören auch unsere Huftiere wir Rothirsch, Reh und Wildschwein. Ihre Einflüsse wie Beweidung und Tritt, Samenverbreitung und Verwesung fördern völlig unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten und Artgemeinschaften und tragen in ihrer Gesamtheit zu einem heterogenen und damit artenreichen Ökosystem bei. Als Konsequenz aus dem Wissen um die ökologischen Funktionen der Huftiere fordert die Deutsche Wildtier Stiftung in ihrer Baden-Badener Erklärung zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten einen veränderten Umgang mit Rothirsch & Co. in National- und Naturparken, Biosphärengebieten und auf den großen Flächen des Nationalen Naturerbes. Denn selbst in Nationalparken wird der Rothirsch bisher nur geduldet aber nicht als Bestandteil des zu schützenden Ökosystems und der ökologischen Prozesse wahrgenommen.

In der Baden-Badener Erklärung, die die Deutsche Wildtier Stiftung aus Anlass ihres 8. Rotwildsymposiums formuliert hat, fordert die Stiftung unter anderem einen vollständigen Jagdverzicht in den Kernbereichen der Nationalparke. Darüber hinaus sollten alle Großschutzgebiete in Deutschland auch Lebensraum für den Rothirsch sein. Besonders in Bayern und Baden-Württemberg gibt es große Schutzgebiete, in denen der Rothirsch „per Dekret“ nicht leben darf.

Die Baden-Badener Erklärung zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten finden Sie hier.

Eine Pressemeldung zur Veröffentlichung der Baden-Badener Erklärung zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten finden Sie hier.

Recherche ökologische Funktion RothirschZu einer Literaturrecherche zu den ökologischen Funktionen großer Huftiere gelangen Sie hier.

 

 

 

 

 

 

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/11/beitragsbild_herbstkalhlrudel_rsiegel.jpg 266 472 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-11-02 10:11:372017-10-12 16:58:16Die Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht Forderungen zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten

Seiten

  • 1. Rotwildsymposium (2002): Rote Liste
  • 10. Rotwildsymposium (2022): 20 Jahre die Stimme des Rothirschs
  • 11.Rotwildsymposium (2024): Strategien zur Überwindung von Notzeiten
  • 2. Rotwildsymposium (2004): Leitbild Rotwild
  • 3. Rotwildsymposium (2006): Rotwildbezirke
  • 5. Rotwildsymposium (2010): Wald-Wild
  • 6. Rotwildsymposium (2012): Hegegemeinschaften
  • 8. Rotwildsymposium (2016): Der Hirsch als Naturschützer
  • 9. Rotwildsymposium (2018): Tierschutz in Reduktionsprojekten
  • abgeschlossene Projekte
  • Aktuelles
  • Alttier-Kalb-Bindung und Folgen des Verwaisens 
  • Bestellung von Tagungsbänden
  • Biologie und Jahreslauf
  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • Erleben
  • Evolution der Hirschartigen
  • Fährten und Geweihe
  • Frei lebendes Rotwild zur Pflege von Offenlandbiotopen
  • Geschichten und Legenden
  • Hegegemeinschaften
  • Impressum
  • Jagd in Großschutzgebieten
  • Jagdethik
  • Jagdstrategie auf Rotwild
  • Konflikte um das Rotwild
  • Kontakt
  • Newsletter abonnieren
  • ÖkoArtCervus
  • Ökologische Rolle von Schalenwild
  • Pilotstudie zum Trennungsverhalten von Alttier und Kalb
  • Projekte
  • Publikationen der Deutschen Wildtier Stiftung
  • Reduktionsprojekte
  • Rotwild-Hegegemeinschaften in Deutschland
  • Rotwildbezirke
  • Rotwildbrunft in Deutschland
  • Rotwildkonzeption Nordschwarzwald
  • Rotwildmanagement
  • Rotwildsymposien
  • Rotwildtelemetrie
  • Rotwildverbreitung in Deutschland
  • sonstige Veranstaltungen
  • Sozialverhalten von Rotwild
  • Startseite
  • Steckbrief
  • Test-Formular
  • Unsere Positionen
  • Verwandtschaft
  • Wald – Wild
  • Waldumbau und Lebensraumfunktion
  • Wanderausstellung zum Rotwild
  • Winteranpassung
  • 4. Rotwildsymposium (2008): Jagdstrategie
  • 7. Rotwildsymposium (2014): Jagdethik

Kategorien

  • Allgemein
  • Erleben
  • Großschutzgebiete
  • Hegegemeinschaft
  • Kampagnen
  • RotwildForschung
  • Rotwildsymposium
  • Steckbrief
  • Tierschutz bei der Rotwildjagd
  • Unsere Positionen
  • Wald-Wild

Archiv

  • Mai 2026
  • März 2026
  • November 2025
  • September 2025
  • September 2024
  • Mai 2024
  • Februar 2024
  • Dezember 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Januar 2022
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • September 2018
  • Juli 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Januar 2016
  • Oktober 2015
  • September 2015
  • August 2015
  • Juli 2015
  • Juni 2015
  • April 2015
  • März 2015
  • Februar 2015
  • Januar 2015
  • Dezember 2014
  • November 2014
  • Oktober 2014
  • September 2014
  • August 2014
  • Juli 2014
  • Mai 2014
  • April 2014
  • März 2014
  • Dezember 2013
  • September 2013
  • März 2013
  • Oktober 2012

ADRESSE

Deutsche Wildtier Stiftung
Lucy-Borchardt-Straße 2
20457 Hamburg

SPENDENKONTO

Deutsche Wildtier Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE46 3702 0500 0008 4643 00

KONTAKT

Tel.: 040. 970.7869 - 0
Fax.: 040. 970.7869 - 99
Info@DeutscheWildtierStiftung.de

Kostenloser Rothirsch-Newsletter

Wenn Sie unseren Newsletter erhalten möchten, klicken Sie bitte hier, um sich anzumelden.

Folge uns auf Facebook

Klicken Sie hier, um das Facebook-Widget zu laden
Trete unserer Facebook-Community bei
© Copyright - Rothirsch.org
© Copyright - Video Startseite by Deutsche Wildtier Stiftung - Enfold WordPress Theme by Kriesi
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu X
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen