Die Rotwildsymposien der Deutschen Wildtier Stiftung

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Seit dem Jahr 2002 finden in einem zweijährigen Rhythmus die Rotwildsymposien der Deutschen Wildtier Stiftung statt. Sie behandeln aktuelle jagdpolitische oder -praktische Themen rund um Rot- und anderes Schalenwild. Tagungsorte für das in der Regel dreitägige Symposium waren u.a. das Bundeslandwirtschaftsministerium in Bonn, die Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund in Berlin, das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in München und Schloss Wackerbarth bei Dresden. Die bisherigen sechs Rotwildsymposien wurden von bis zu 250 Teilnehmern besucht.

Zielgruppe für die Veranstaltung sind Vertreter der Praxis und der Wissenschaft ebenso wie Meinungsbildner und Entscheidungsträger aus Politik, Ministerien und Verbänden in den Bereichen Jagd und Naturschutz sowie Land- und Forstwirtschaft. Ein besonderes Augenmerk wird auf Vertreter der Medien gelegt. Neben den Jagdmedien berichten allgemeine Presse, Rundfunk und Fernsehen regelmäßig über die Rotwildsymposien. Der im Anschluss an das Symposium erarbeitete umfangreiche Tagungsband dient als Dokumentation der Tagung und trägt die Inhalte der Rotwildsymposien weit über den Teilnehmerkreis hinaus.

Die Fachvorträge und Diskussionen während der Rotwildsymposien werden durch eine
Poster-Ausstellung zu allen in Deutschland laufenden Rotwildprojekten begleitet. Sie unterstreicht die Bedeutung der Rotwildsymposien als eine Plattform für den Dialog rund um den Rothirsch. Den Abschluss der Rotwildsymposien bildet in der Regel eine zum Thema der Tagung passende Exkursion.

Aktuelle Beiträge zu den Rotwildsymposien der Deutschen Wildtier Stiftung

Save the Date - 10. Rotwildsymposium 2020

Das 10. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung wird vom 11. bis 13. Juni 2020 in Berlin stattfinden. Inhaltlich wird die Tagung die Themen aller vorausgegangenen Rotwildsymposien reflektieren.
Rotwildfütterung

Streit um Winterfütterung in Österreich entbrannt

In Österreich ist ein erbitterter Streit um die Winterfütterungen ausgebrochen. Mittelpunkt des Streits ist eine Winterfütterung, die durch eine online-Petition und einen Fernsehbericht in den vergangenen Wochen erhebliche mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.
Grälicher Park Rotwildsymposium

Tierschutz bei der Rotwildreduktion

In der „Bad Driburger Erklärung“ sind Bedingungen und Empfehlungen für eine wirkungsvolle Rotwildreduktion unter Berücksichtigung des Tierschutzes formuliert. Im Mittelpunkt steht dabei der Anspruch, dass Rotwildreduktion immer ein zeitlich und räumlich begrenztes Projekt sein muss.
Rotwildsymposium Rotwildreduktion

Bilder vom 9. Rotwildsymposium

Das 9. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung fand vom 28. bis 30. Juni 2018 im Gräflichen Park in Bad Driburg statt. Thema war in diesem Jahr die Einhaltung des Tierschutzes bei der Reduktion von Rotwild.

Deutsche Wildtier Stiftung verurteilt Schonzeitaufhebung in RLP

Jagd bis in den März und künstliche Lichtquellen sollen landwirtschaftliche Schäden verhindern. Die Auswirkungen auf die zukünftige Bejagdbarkeit und Waldwildschäden werden ignoriert.

Tagungsband zur Jagd in großen Schutzgebieten veröffentlicht

Unter dem Titel „Der Hirsch als Naturschützer“ hat die Deutsche Wildtier Stiftung den Tagungsband ihres 8. Rotwildsymposiums veröffentlicht.