• Deutsche Wildtier Stiftung
  • Aktuelles
  • Publikationen
  • Kontakt
Rothirsch.org
  • Steckbrief
    • Ökologische Rolle von Schalenwild
    • Biologie und Jahreslauf
    • Alttier-Kalb-Bindung und Folgen des Verwaisens 
    • Sozialverhalten von Rotwild
    • Fährten und Geweihe
    • Rotwildverbreitung in Deutschland
    • Winteranpassung
    • Evolution der Hirschartigen
    • Konflikte um das Rotwild
    • Geschichten und Legenden
  • Unsere Positionen
    • Waldumbau und Lebensraumfunktion
    • Reduktionsprojekte
    • Jagd in Großschutzgebieten
    • Jagdethik
    • Hegegemeinschaften
    • Wald – Wild
    • Jagdstrategie auf Rotwild
    • Rotwildbezirke
    • Publikationen der Deutschen Wildtier Stiftung
  • Rotwildsymposien
    • 11.Rotwildsymposium (2024): Strategien zur Überwindung von Notzeiten
    • 10. Rotwildsymposium (2022): 20 Jahre die Stimme des Rothirschs
    • 9. Rotwildsymposium (2018): Tierschutz in Reduktionsprojekten
    • 8. Rotwildsymposium (2016): Der Hirsch als Naturschützer
    • 7. Rotwildsymposium (2014): Jagdethik
    • 6. Rotwildsymposium (2012): Hegegemeinschaften
    • 5. Rotwildsymposium (2010): Wald-Wild
    • 4. Rotwildsymposium (2008):Jagdstrategie
    • 3. Rotwildsymposium (2006): Rotwildbezirke
    • 2. Rotwildsymposium (2004): Leitbild Rotwild
    • 1. Rotwildsymposium (2002): Rote Liste
  • Hegegemeinschaften & Projekte
    • Rotwild-Hegegemeinschaften in Deutschland
    • Frei lebendes Rotwild zur Pflege von Offenlandbiotopen
    • Pilotstudie zum Trennungsverhalten von Alttier und Kalb
    • Rotwildkonzeption Nordschwarzwald
    • abgeschlossene Projekte
  • Erleben
    • Rotwildbrunft in Deutschland
    • Wanderausstellung zum Rotwild
  • Spenden
  • Newsletter abonnieren
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Einladung zum 9. Rotwildsymposium: Der Rothirsch in der Überzahl

11. April 2018/in Allgemein/von Andreas Kinser

 

Die Deutsche Wildtier Stiftung lädt ein zu ihrem 9. Rotwildsymposium

Der Rothirsch in der Überzahl –
Wege zu einer tierschutzgerechten Rotwildreduktion

vom 28. bis 30. Juni 2018 in Bad Driburg

Sehr hohe Rotwilddichten führen nicht nur zu Konflikten mit der Land- und Forstwirtschaft, sondern dienen immer wieder auch als Argument gegen die Auflösung von Rotwildbezirken oder kürzere Jagdzeiten. Für das Wohlergehen unseres größten Landsäugers sind sehr hohe Dichten in unserer eng besiedelten Kulturlandschaft daher eher schädlich. Das 9. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung hat zum Ziel, die besonderen Maßnahmen, die in zeitlich befristeten Reduktionsphasen ergriffen werden sollten, herauszuarbeiten. Im Ergebnis sollen praktische Empfehlungen formuliert werden, damit dort, wo es gewünscht ist, eine wirkungsvolle und dabei tierschutzgerechte Rotwildreduktion in einem begrenzten Zeitraum gelingen kann.

Das Programm des 9. Rotwildsymposiums finden Sie hier.

Ein online-Anmeldeformular zum 9. Rotwildsymposium finden Sie hier.

Rotwildsymposium Gräflicher Park

Veranstaltungsort & Hotel-Empfehlung

Gräflicher Park Grand Resort
Brunnenallee 1
33014 Bad Driburg
info@graeflicher-park.de

Bitte reservieren Sie mit dem Stichwort „Deutsche Wildtier Stiftung“ Ihre Übernachtungsgelegenheit.

In diesen Hotels haben wir Zimmer für Sie reserviert:

► Gräflicher Park Grand Resort (05253 9523-0)
► Böhlers Landgasthaus (05253 1235)
► Hotel Erika Stratmann (05253 9810)
► Hotel Schwallenhof (05253 981300)
► Hotel Waldcafé Jäger (05253 93390)

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 19. Juni 2018 an.

Teilnahmegebühr

130 € (Studierende: 70 €) inkl. Verpflegung am 29. und 30. Juni, Abendessen, Exkursion und Tagungsband
80 € ohne Abendessen
50 € Begleitperson beim Abendessen

Bitte überweisen Sie den Betrag bis zum 19. Juni 2018 an:
Deutsche Wildtier Stiftung
IBAN: DE81 2005 0550 1002 2515 59
„IHR NAME – Rotwildsymposium 2018“

Posterausstellung

Alle Rotwildprojekte in Deutschland sind herzlich eingeladen, ein Poster auf dem Rotwildsymposium zu präsentieren. Bitte melden Sie Ihr Poster bis zum 24. Juni 2018 bei der Deutschen Wildtier Stiftung an.

Organisation

Dr. Andreas Kinser, Julia Wedekind & Hilmar Freiherr v. Münchhausen

 

Das 9. Rotwildsymposium wird gefördert durch

 

 

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2014/08/Rothirsch-e1409055582195.jpg 3425 6144 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2018-04-11 15:11:502018-04-11 15:14:20Einladung zum 9. Rotwildsymposium: Der Rothirsch in der Überzahl

Der Rothirsch ist Tier des Jahres – in der Schweiz

6. Januar 2017/in Allgemein/von Andreas Kinser

(Pro Natura vom 03.01.2017) Der Größenunterschied könnte kaum deutlicher sein: Während in Deutschland die etwa 30 Gramm schwere Haselmaus zum „Tier des Jahres 2017“ gewählt wurde, hat die Naturschutzorganisation Pro Natura mit dem etwa 6.000 mal schwereren Rothirsch einen «wilden Pendler» zum Tier des Jahres 2017 der Schweiz erkoren.

Die zwei bekanntesten Merkmale von Cervus elaphus sind sein majestätisches Geweih sowie sein ohrenbetäubendes Röhren zur Brunftzeit. Weniger bekannt ist, dass Rothirsche ein ausgeprägtes Mobilitätsbedürfnis haben. Sie wandern oft weite Strecken zwischen Tages- und Nachtquartier sowie zwischen Sommer- und Winterlebensraum. Auch in der Schweiz werden diese Wanderrouten durch Strassen, Schienen und Siedlungen immer mehr unterbrochen. Pro Natura macht sich mit der Wahl des Rothirschs für die nötige Überbrückung von menschgemachten Hindernissen stark – zugunsten aller Wildtiere. «Es braucht in unserer immer stärker zerschnittenen Landschaft dringend wieder mehr durchgängige Wildtierkorridore, entlang derer sich Tiere ungehindert bewegen können», fordert Andreas Boldt, Wildtierspezialist bei Pro Natura. Dazu startet Pro Natura eine Kampagne unter dem Motto «Freie Bahn für Wildtiere!»

Mitte des 19. Jahrhunderts war der Rothirsch in der Schweiz ausgerottet. Die Rückkehr fand ab 1870 von Österreich her statt. Mit dem eidgenössischen Jagdgesetz von 1875 wurden für die Rothirsche entscheidende Verbesserungen eingeführt: Jagdbanngebiete, in denen die Tiere nach wie vor Schutz finden, beschränkte Jagdzeiten sowie der Schutz der weiblichen Tiere. Heute leben wieder etwa 35.000 Rothirsche in der Schweiz. Die Rückkehr des Rothirschs in seine ursprünglichen Lebensräume ist dabei noch nicht abgeschlossen. Da die Wiederbesiedlung der Schweiz von Osten her geschieht, zeigt sich auch ein auffälliges Verbreitungsmuster: Am meisten Tiere leben im Südosten der Schweizer Alpen. Vorkommen gibt es aber auch im Mittelland. Etwas weniger im Jura. An seiner natürlichen Ausbreitung wird der Rothirsch durch die vielerorts unüberbrückbaren Hindernisse wie Autobahnen, Bahnlinien oder Siedlungen gehindert.

Einen für Deutschland vorbildlichen Umgang mit dem Rothirsch gibt es in der Schweiz mit Blick auf den Wintersport: Um im Winter Energie zu sparen, fallen Rothirsche für einige Stunden am Tag in eine temporäre Kältestarre. Bei Störungen in diesen Phasen müssen Rothirsche jedoch in Sekundenbruchteilen direkt vom Sparmodus in den Vollbetrieb wechseln. Entsprechend hoch ist der Energieverschleiss. Umso wichtiger sind für das Tier des Jahres 2017 der Schweiz absolut ungestörte Winterlebensräume. Diese werden in der Schweiz als umfassende Wildruhezonen geschützt. Besonders Wintersportlerinnen und -sportler sind gebeten, sich an die ausgeschilderten Wildruhezonen zu halten. Informationen zu Lage und Bedeutung dieser Rückzugsgebiete fürs Wild gibt es unter www.wildruhezonen.ch.

Zum Tier des Jahres 2017 in der Schweiz gelangen Sie hier.

 

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif 0 0 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2017-01-06 10:40:522017-12-19 12:42:43Der Rothirsch ist Tier des Jahres – in der Schweiz

Die Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht Forderungen zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten

2. November 2016/in Allgemein, Großschutzgebiete, Rotwildsymposium, Unsere Positionen/von Andreas Kinser

Die Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht ihre Baden-Badener-Erklärung zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten.

Große, wild lebende Huftiere wie der Rothirsch lösen in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft viele Konflikte aus. Im Gegensatz zu dieser „Normallandschaft“ stehen in großen Schutzgebieten jedoch die Ziele des Natur-, Arten- und Prozessschutzes im Mittelpunkt. Und zu diesen ökologischen Prozessen gehören auch unsere Huftiere wir Rothirsch, Reh und Wildschwein. Ihre Einflüsse wie Beweidung und Tritt, Samenverbreitung und Verwesung fördern völlig unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten und Artgemeinschaften und tragen in ihrer Gesamtheit zu einem heterogenen und damit artenreichen Ökosystem bei. Als Konsequenz aus dem Wissen um die ökologischen Funktionen der Huftiere fordert die Deutsche Wildtier Stiftung in ihrer Baden-Badener Erklärung zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten einen veränderten Umgang mit Rothirsch & Co. in National- und Naturparken, Biosphärengebieten und auf den großen Flächen des Nationalen Naturerbes. Denn selbst in Nationalparken wird der Rothirsch bisher nur geduldet aber nicht als Bestandteil des zu schützenden Ökosystems und der ökologischen Prozesse wahrgenommen.

In der Baden-Badener Erklärung, die die Deutsche Wildtier Stiftung aus Anlass ihres 8. Rotwildsymposiums formuliert hat, fordert die Stiftung unter anderem einen vollständigen Jagdverzicht in den Kernbereichen der Nationalparke. Darüber hinaus sollten alle Großschutzgebiete in Deutschland auch Lebensraum für den Rothirsch sein. Besonders in Bayern und Baden-Württemberg gibt es große Schutzgebiete, in denen der Rothirsch „per Dekret“ nicht leben darf.

Die Baden-Badener Erklärung zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten finden Sie hier.

Eine Pressemeldung zur Veröffentlichung der Baden-Badener Erklärung zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten finden Sie hier.

Recherche ökologische Funktion RothirschZu einer Literaturrecherche zu den ökologischen Funktionen großer Huftiere gelangen Sie hier.

 

 

 

 

 

 

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/11/beitragsbild_herbstkalhlrudel_rsiegel.jpg 266 472 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-11-02 10:11:372017-10-12 16:58:16Die Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht Forderungen zum Umgang mit Huftieren in Großschutzgebieten

Unterart des Rothirsches in Afghanistan wiederentdeckt

10. Oktober 2016/in Allgemein, Steckbrief/von Andreas Kinser

(naturschutz.ch vom 08.10.2016) Forscher haben nach über 40 Jahren den Baktrischen Rothirsch (Cervus elaphus bactrianus) in Afghanistan wiederentdeckt. Bisher war man davon ausgegangen, dass die Art dort ausgestorben sei. Der Baktrische Rothirsch, auch als Bucharahirsch bekannt, ist in Zentralasien heimisch. Ursprünglich war er in Turkmenistan, im Amu-Darja Gebiet, im Dreiländereck Afghanistan, Usbekistan und Tadschikistan sowie der Syr-Darjy-Region verbreitet. Er wird zu den Edelhirschen (Cervus) gezählt und bildet eine Unterart des Rothirschs (Cervus elaphus).

Bereits in den 1970er Jahern wurden nur noch etwa 120 Exemplare der Art gezählt und sie sollte unter Schutz gestellt werden. Durch zwei Kriege und mehrere Jahrzehnte politischer Unruhen wurden diese Bemühungen im Keim erstickt. Während der Kriege wurde der Baktrische Rothirsch zur Nahrungsbeschaffung gejagt und stand kurz vor der Ausrottung.

Den Originalartikel finden Sie hier:

MOHEB et al. (2016): Bactrian deer (Cervus elaphus bactrianus) still exist in Afghanistan. DSG Newsletter Nº28, ISSN 2312-4644.

 

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/10/Beitragsbild_Bactrian-deer-footprints-and-fecal-pellets-e1476105430263.jpg 357 636 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-10-10 14:21:202017-10-13 10:26:09Unterart des Rothirsches in Afghanistan wiederentdeckt

Tierschutzgerechter Alttier-Abschuss

9. August 2016/in Allgemein, Wald-Wild/von Andreas Kinser

Die Regulierung der Rotwilddichte stellt angesichts der überdurchschnittlichen Lernfähigkeit der Art viele Jäger vor eine erhebliche Herausforderung. Grundsätzlich gilt: Je geringer der Jagddruck gehalten werden kann, desto weniger scheu wird das Wild und desto effizienter und rascher lässt sich der angestrebte Abschuss erreichen. Dr. Fritz Völk von der Österreichischen Bundesforst AG hat gemeinsam mit weiteren Rotwild-Experten einen Schwerpunktartikel zur tierschutzgerechten Alttier-Bejagung verfasst. Denn wenn vorwiegend das Kalb oder der einjährige Nachwuchs vom Alttier weggeschossen wird, hat das unweigerlich zunehmende Scheuheit der Muttertiere als „Erfahrungsträger“ zur Folge und man wird immer weniger Rotwild in Anblick bekommen. Durch die Weitergabe ihrer Erfahrungen an die Artgenossen erschwert das vorsichtige Verhalten der Alttiere die künftige Bejagung erheblich.

Der Artikel beschäftigt sich mit den Grundvoraussetzungen für vertrautes Wild, mit dem notwendigen Doppelabschuss von Kalb und Tier, der Bejagung von größeren Rudeln sowie der Notwendigkeit bejagungsfreier Äsungsflächen im Wald. Wichtig war den Autoren aber auch ein Blick auf die jagdlichen „basics“ bei der Rotwildjagd.

Zu dem Artikel über den Tierschutz-gerechten Alttier-Abschuss gelangen Sie hier.

Das Manuskript zu dem Artikel entstand unter Mitwirkung von Walter Arnold, Franz Blaser, Thomas Blaser, Hendrik Block, Martin Brauneder, Dominik Dachs, Thomas Eder, Rupert Essl, Corinna Gertenbach, Erwin Groiss, Klaus Hackländer, Felix Karpf, Johannes Kober, Toni Lederer, Horst Leitner, Roman Lengauer, Josef Messner, Helmut Neubacher, Leopold Obermair, Roman Paumann, Heinrich Pernkopf, Robert Prem, Walter Pucher, Norbert Putzgruber, Fritz Reimoser, Rudolf Reiner, Christoph Rogge, Markus Rohn, Helmut Schandl, Hubert Schatz, Herbert Sieghartsleitner, Werner Spinka, Pepi Stock, Natascha Trübenbach, Hannes Üblagger, Andreas Völk, Manfred Vonbank, Erich Werger und Josef Zandl.

 

 

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/08/Beitragsbild_Alttier_Kalb_piclease_Martin-Kreuels.jpg 1577 2800 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-08-09 15:25:092017-10-13 10:45:16Tierschutzgerechter Alttier-Abschuss

Wildbeobachtung mit dem Herr der Hirsche

2. August 2016/in Allgemein, Erleben/von Andreas Kinser

(meinanzeiger.de vom 28. Juli 2016) Die Chance, Rotwild in seinem natürlichen Lebensraum bei einer Führung im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald zu Gesicht zu bekommen, liegt bei weit über 90 Prozent. Seit über zehn Jahren führt Dr. Mario Nöckel hier Touren zur Rotwildbeobachtung in freier Wildbahn an den Roten Berg im Thüringer Wald. Nach mehr als 1.400 Führungen hat das Rotwild mittlerweile Vertrauen zu ihm aufgebaut. Die Beobachtungskanzel liegt in einer Wildruhezone, die nur mit einer Führung betreten werden darf und in der keine Jagd stattfindet. Die Touren werden vom Förderverein Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald ganzjährig angeboten.

Zum vollständigen Artikel in meinanzeiger.de gelangen Sie hier.

Orte, an denen Sie die Rotwildbrunft in Deutschland in freier Wildbahn erleben können, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/08/Beitragsbild_Wildbeobachtung_ThüringerWald.jpg 283 503 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-08-02 16:14:332017-10-13 10:37:54Wildbeobachtung mit dem Herr der Hirsche

Tagungsbericht vom 8. Rotwildsymposium

14. Juli 2016/in Allgemein, Großschutzgebiete, Rotwildsymposium, Unsere Positionen/von Andreas Kinser

Das 8. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung vom 07. bis 09. Juli 2016 in Baden-Baden stand unter dem Titel „Der Hirsch als Naturschützer“. Die Vorträge und Diskussionen behandelten auf der einen Seite die ökologischen Funktionen, die Rothirsche und andere Huftiere in ihrem Lebensraum übernehmen. Als Konsequenz aus dem Wissen um diese Effekte diskutierten die über 170 Teilnehmer aus Naturschutz-, Jagd- und Forstbehörden, Politik und Wissenschaft auf der anderen Seite den Umgang mit großen Huftieren in Großschutzgebieten.

Den ausführlichen Tagungsbericht des 8. Rotwildsymposiums und eine Bildgalerie finden Sie hier.

 

Zu den ökologischen Effekten durch Beweidung, Tritt, Samenverbreitung und Verwesung hat die Deutsche Wildtier Stiftung aus Anlass des 8. Rotwildsymposiums eine Literaturzusammenfassung veröffentlicht.

Informationen zu der Literaturzusammenfassung finden Sie hier. Recherche ökologische Funktion Rothirsch

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/07/Beitragsbild_Referenten-8RWS.jpg 1690 3000 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-07-14 14:48:392017-10-12 16:58:17Tagungsbericht vom 8. Rotwildsymposium

Der Rothirsch als Naturschützer

7. Juli 2016/in Allgemein, Großschutzgebiete, Rotwildsymposium/von Andreas Kinser

Hamburg, 7. Juli 2016. Rothirsche und andere Huftiere sind der Schlüssel für viele ökologische Prozesse und ihr Wirken ist häufig Ausgangspunkt für besonderen Artenreichtum und Biologische Vielfalt. Doch selbst in unseren großen Schutzgebieten wie den National- oder Naturparken und den Biosphärenreservaten wird unser größtes heimisches Wildtier meist nur geduldet und nicht als Bestandteil der zu schützenden ökologischen Prozesse wahrgenommen. Um diesen Konflikt ging es auf dem 8. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung in Baden-Baden. Über 170 Teilnehmer aus Naturschutz-, Jagd- und Forstbehörden, Politik und Wissenschaft kamen im Kurhaus Casino zusammen, um bis Samstag über den Umgang mit großen Huftieren wie dem Rothirsch in Großschutzgebieten zu diskutieren.

„In Großschutzgebieten muss sich der Umgang mit dem Rothirsch von der intensiv durch Land- und Forstwirtschaft genutzten Landschaft unterscheiden“, forderte Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Immerhin ein Drittel der Fläche Deutschlands liegt in einem Großschutzgebiet. In vielen dieser Gebiete darf sich Rotwild jedoch bereits per Gesetz nicht ausbreiten. „Der Rothirsch lebt in Baden-Württemberg gerade einmal auf vier Prozent der Landesfläche – das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist beispielsweise per Gesetz rotwildfrei.“ Prof. Vahrenholt plädierte dafür, Rotwildbezirke abzuschaffen oder wenigstens zu erweitern.

Auf Flächen, die exklusiv der Natur vorbehalten sind, soll nach den Vorstellungen der Deutschen Wildtier Stiftung der Einfluss von Rothirsch & Co. als natürlicher Lebensraumgestalter verstanden und unterstützt werden. Diese sogenannten Prozessschutzflächen, die zum Beispiel in den Nationalparken liegen, entsprechen weniger als 1 % der Fläche Deutschlands, machen unterm Strich aber weit über 100.000 Hektar oder 130.000 Fußballfelder aus. „Auf diesen Flächen sollte die Jagd ruhen und Natur wirklich Natur sein dürfen“, fordert Professor Dr. Fritz Vahrenholt.

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2014/08/Rothirsch-Presse-NEU.png 380 680 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-07-07 12:24:402017-10-12 16:58:18Der Rothirsch als Naturschützer

Als Rothirsche noch die Adriaküste entlang wanderten

20. Juni 2016/in Allgemein, Steckbrief/von Andreas Kinser

(derstandard.at vom  19. Juni 2016) Für die meisten Menschen ist der Rothirsch der „König des Waldes“. Tatsächlich ist Europas zweitgrößte Hirschart erst mit der Ausbreitung des Menschen nach und nach zum Waldbewohner geworden – davor lebten die Tiere eher in Gebieten mit wenig Gehölzen oder Bäumen oder sogar in Steppen-ähnlichen Landschaften. Und sie dürften über weite Strecken gewandert sein, berichten Forscher der University of Georgia nach Fossilienfunden aus dem Adriaraum. Heute gibt es an den dichtbesiedelten Adriaküsten keine Rothirsche mehr. In der Altsteinzeit zogen sie jedoch offenbar mit dem Wechsel der Jahreszeiten die Küste entlang. Das Forscherteam analysierte die bis zu 12.000 Jahre alten fossilen Zähne von Rothirschen, Steinböcken und Gämsen aus drei Höhlen, die einst von Menschen bewohnt waren. Dabei interessierte sie der Anteil eines Sauerstoffisotops, das bei migrierenden Tieren eine geringere Schwankungsbreite als bei ortstreuen aufweist. Es zeigte sich, dass die Hirsche – anders als die beiden Spezies von Ziegenartigen – regelmäßig gewandert sein müssen; und die als Jäger und Sammler lebenden Menschen sind ihnen gefolgt. Die Forscher konnten über die Isotopenanalyse aber auch mitverfolgen, wie sich die Lebensweise der Hirsche im Lauf der Jahrtausende verändert hat. Je weiter es von der Alt- auf die Mittelsteinzeit zuging, desto geringer wurden die Entfernungen, die die Hirsche zurücklegten oder noch zurücklegen konnten.

Den vollständigen Artikel in derstandard.at  finden Sie hier.

Die wissenschaftliche Veröffentlichung finden Sie hier.

Pilaar Birch SE, Miracle PT, Stevens RE, O’Connell TC (2016) Late Pleistocene/Early Holocene Migratory Behavior of Ungulates Using Isotopic Analysis of Tooth Enamel and Its Effects on Forager Mobility. PLoS ONE 11(6): e0155714. doi:10.1371/journal.pone.0155714

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/03/Beitragsbild_KieferKalhlRudel_Manfred-Nieveler.jpg 443 789 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-06-20 15:40:532017-10-13 10:26:09Als Rothirsche noch die Adriaküste entlang wanderten

Standwild im Hochschwarzwald – die andere Art

10. Juni 2016/in Allgemein, Erleben/von Andreas Kinser

(Badische Zeitung vom 09. Juni 2016) Seit ein paar Tagen steht im Hochschwarzwald ein metallener Rothirsch vor der malerischen Kulisse des Schluchsees. Die über drei Meter hohen Skulptur ist die erste von über zehn Skulpturen des Projektes Standwild der Projektgruppe „Rotwildgebiet Südschwarzwald“. Diese Arbeitsgemeinschaft hat bundesweit eine wegweisende Arbeit für den Umgang mit Rotwild geleistet. In der Gruppe haben erstmals nicht nur Förster und Jäger, sondern auch Privatwaldbesitzer, Landwirte, Touristiker, Naturschützer und Wildbiologen gemeinsam einen Weg für und mit dem Rothirsch erarbeitet, die „Rotwildkonzeption Südschwarzwald“.

Nun möchte die Projektgruppe in der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Projekt „Standwild“ einen neuen Weg beschreiten. In allen Gemeinden des Rotwildgebiets, Schluchsee, Häusern, Bernau, St. Blasien und Feldberg sollen Hirsche aus Stahl – manche an den Straßen, manche mitten im Rotwildgebiet, als Blickfänge aufgestellt werden und dort möglichst lange Zeit stehen bleiben. Die Hirschfiguren sollen Aufmerksamkeit wecken für den Rothirsch in der Landschaft. Sie sind ein ästhetischer Blickfang am Straßenrand, wecken Aufmerksamkeit für die Rotwildkonzeption und können außerdem Wildunfallschwerpunkte entschärfen. Einige der Hirsche werden von Schulklassen gestaltet, aber einige sollen auch unbehandelt bleiben. Der Witterung ausgesetzt werden sie fast die natürliche Farbe des „Rot“wildes annehmen. Am Ende sollen 40 Hirsche im Rotwildgebiet aufgestellt werden.

Den vollständigen Artikel in der Badischen Zeitung finden Sie hier.

 

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2016/06/Beitragsbild_Evamarie-Kurfess.jpg 176 313 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-06-10 13:18:242017-10-13 10:37:55Standwild im Hochschwarzwald – die andere Art
Seite 7 von 11«‹56789›»

Seiten

  • 1. Rotwildsymposium (2002): Rote Liste
  • 10. Rotwildsymposium (2022): 20 Jahre die Stimme des Rothirschs
  • 11.Rotwildsymposium (2024): Strategien zur Überwindung von Notzeiten
  • 2. Rotwildsymposium (2004): Leitbild Rotwild
  • 3. Rotwildsymposium (2006): Rotwildbezirke
  • 5. Rotwildsymposium (2010): Wald-Wild
  • 6. Rotwildsymposium (2012): Hegegemeinschaften
  • 8. Rotwildsymposium (2016): Der Hirsch als Naturschützer
  • 9. Rotwildsymposium (2018): Tierschutz in Reduktionsprojekten
  • abgeschlossene Projekte
  • Aktuelles
  • Alttier-Kalb-Bindung und Folgen des Verwaisens 
  • Bestellung von Tagungsbänden
  • Biologie und Jahreslauf
  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • Erleben
  • Evolution der Hirschartigen
  • Fährten und Geweihe
  • Frei lebendes Rotwild zur Pflege von Offenlandbiotopen
  • Geschichten und Legenden
  • Hegegemeinschaften
  • Impressum
  • Jagd in Großschutzgebieten
  • Jagdethik
  • Jagdstrategie auf Rotwild
  • Konflikte um das Rotwild
  • Kontakt
  • Newsletter abonnieren
  • ÖkoArtCervus
  • Ökologische Rolle von Schalenwild
  • Pilotstudie zum Trennungsverhalten von Alttier und Kalb
  • Projekte
  • Publikationen der Deutschen Wildtier Stiftung
  • Reduktionsprojekte
  • Rotwild-Hegegemeinschaften in Deutschland
  • Rotwildbezirke
  • Rotwildbrunft in Deutschland
  • Rotwildkonzeption Nordschwarzwald
  • Rotwildmanagement
  • Rotwildsymposien
  • Rotwildtelemetrie
  • Rotwildverbreitung in Deutschland
  • sonstige Veranstaltungen
  • Sozialverhalten von Rotwild
  • Startseite
  • Steckbrief
  • Test-Formular
  • Unsere Positionen
  • Verwandtschaft
  • Wald – Wild
  • Waldumbau und Lebensraumfunktion
  • Wanderausstellung zum Rotwild
  • Winteranpassung
  • 4. Rotwildsymposium (2008): Jagdstrategie
  • 7. Rotwildsymposium (2014): Jagdethik

Kategorien

  • Allgemein
  • Erleben
  • Großschutzgebiete
  • Hegegemeinschaft
  • Kampagnen
  • RotwildForschung
  • Rotwildsymposium
  • Steckbrief
  • Tierschutz bei der Rotwildjagd
  • Unsere Positionen
  • Wald-Wild

Archiv

  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • März 2026
  • November 2025
  • September 2025
  • September 2024
  • Mai 2024
  • Februar 2024
  • Dezember 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Januar 2022
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • September 2018
  • Juli 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Januar 2016
  • Oktober 2015
  • September 2015
  • August 2015
  • Juli 2015
  • Juni 2015
  • April 2015
  • März 2015
  • Februar 2015
  • Januar 2015
  • Dezember 2014
  • November 2014
  • Oktober 2014
  • September 2014
  • August 2014
  • Juli 2014
  • Mai 2014
  • April 2014
  • März 2014
  • Dezember 2013
  • September 2013
  • März 2013
  • Oktober 2012

ADRESSE

Deutsche Wildtier Stiftung
Lucy-Borchardt-Straße 2
20457 Hamburg

SPENDENKONTO

Deutsche Wildtier Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE46 3702 0500 0008 4643 00

KONTAKT

Tel.: 040. 970.7869 - 0
Fax.: 040. 970.7869 - 99
Info@DeutscheWildtierStiftung.de

Kostenloser Rothirsch-Newsletter

Wenn Sie unseren Newsletter erhalten möchten, klicken Sie bitte hier, um sich anzumelden.

Folge uns auf Facebook

Klicken Sie hier, um das Facebook-Widget zu laden
Trete unserer Facebook-Community bei
© Copyright - Rothirsch.org
© Copyright - Video Startseite by Deutsche Wildtier Stiftung - Enfold WordPress Theme by Kriesi
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu X
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen