Schäle und Umweltfaktoren
Zur Wahrscheinlichkeit von Schälschadensereignissen in Harz und Solling in Abhängigkeit von Umweltfaktoren
Projektleiter: Dr. Ferdinand Rühe
Doktorand: Philipp Schomaker
Masterand: Frank Nüßer
Problemdarstellung
Durch Rotwild (Cervus elaphus) verursachte Schälschäden an Wirtschaftsbaumarten führen häufig zu ökonomischen Verlusten in niedersächsischen Forstbetrieben. Bedingt durch die langen Produktionszeiträume der Waldwirtschaft wirken sich Folgeeinflüsse, wie z.B. der Eintritt Rotfäule hervorrufender Pilzarten in die geschälten Bäume, meist erst Jahrzehnte nach dem eigentlichen Schadereignis negativ auf das Betriebsergebnis aus. Ertragseinbußen entstehen dann, wenn von den geernteten Stämmen der massenreichste und an sich wertvollste, untere Teil in seiner Qualität durch die Schäl- und Folgeschäden als unverkäuflich ausgesondert oder mit erheblichen Preisminderungen veräußert werden muss.
Ziel der Untersuchung, die von der Abteilung Forstzoologie und Waldschutz des Büsgen-Instituts der Uni Göttingen durchgeführt werden, ist, die Beziehungen von Umweltfaktoren zur jährlichen Neuschäle durch Rotwild zu erklären. Hierbei soll die Studie das Risiko des Eintretens eines Schälschadens in Abhängigkeit von allen wesentlich erscheinenden Umweltfaktoren ermitteln. Die Untersuchungsergebnisse sollen der forstlichen Praxis auch Entscheidungshilfen zur Minderung der Schäle bieten.
Untersuchungsgebiet
Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf die zwei Waldgebiete Harz und Solling.
Material & Methode
Die Grundlage der Untersuchung stellen die durch die niedersächsischen Landesforsten initiierten Inventuren zur Schälschadenskartierung dar. Gemeinsam mit zusätzlich erfassten Umweltfaktoren erfolgt die Analyse aller Einflussvariablen mittels logistischer Regression.
Finanzierung
Niedersächsisches Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mehr Informationen über das Projekt bekommen Sie hier.
Projektleiter: Dr. Ferdinand Rühe
Doktorand: Philipp Schomaker
Masterand: Frank Nüßer
Problemdarstellung
Durch Rotwild (Cervus elaphus) verursachte Schälschäden an Wirtschaftsbaumarten führen häufig zu ökonomischen Verlusten in niedersächsischen Forstbetrieben. Bedingt durch die langen Produktionszeiträume der Waldwirtschaft wirken sich Folgeeinflüsse, wie z.B. der Eintritt Rotfäule hervorrufender Pilzarten in die geschälten Bäume, meist erst Jahrzehnte nach dem eigentlichen Schadereignis negativ auf das Betriebsergebnis aus. Ertragseinbußen entstehen dann, wenn von den geernteten Stämmen der massenreichste und an sich wertvollste, untere Teil in seiner Qualität durch die Schäl- und Folgeschäden als unverkäuflich ausgesondert oder mit erheblichen Preisminderungen veräußert werden muss.
Ziel der Untersuchung, die von der Abteilung Forstzoologie und Waldschutz des Büsgen-Instituts der Uni Göttingen durchgeführt werden, ist, die Beziehungen von Umweltfaktoren zur jährlichen Neuschäle durch Rotwild zu erklären. Hierbei soll die Studie das Risiko des Eintretens eines Schälschadens in Abhängigkeit von allen wesentlich erscheinenden Umweltfaktoren ermitteln. Die Untersuchungsergebnisse sollen der forstlichen Praxis auch Entscheidungshilfen zur Minderung der Schäle bieten.
Untersuchungsgebiet
Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf die zwei Waldgebiete Harz und Solling.
Material & Methode
Die Grundlage der Untersuchung stellen die durch die niedersächsischen Landesforsten initiierten Inventuren zur Schälschadenskartierung dar. Gemeinsam mit zusätzlich erfassten Umweltfaktoren erfolgt die Analyse aller Einflussvariablen mittels logistischer Regression.
Finanzierung
Niedersächsisches Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mehr Informationen über das Projekt bekommen Sie hier.






