Der Rothirsch im Visier

Wie könnte ein neuer, der heutigen Zeit angepasster Umgang mit Rotwild aussehen? Die Art der Bejagung spielt dabei in jedem Fall eine wichtige Rolle. Um den Ansprüchen dieser sensiblen Wildtierart besser gerecht zu werden, müssen Jäger und Jagdpolitik mit Blick auf die Bejagung ihr derzeitiges Handeln überdenken und neue Wege gehen. Dabei sind die Jagdzeiten auf Rotwild, das Nachtjagdverbot und die unzureichenden, meist völlig fehlenden Wildruhezonen wichtige Ansatzpunkte.

Doch welches Land hat welche Jagdzeiten auf Rotwild, wo ist die Nachtjagd pauschal freigegeben und wie lassen sich Wildruhezonen am besten umsetzen?

Antworten auf diese Fragen finden Sie in der Studie "Der Rothirsch im Visier - Forderungen an die Jagd".

Partner

  • Deutsche Wildtier Stiftung
  • Vauna
  • NABU
  • TU Dresden

Das "Hubertuspapier"

Als Hubertus eines Tages bei der Jagd einen Hirsch aufgespürt hatte und ihn verfolgte, um ihn zu töten, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: „Hubertus, warum verfolgst du mich?“

Was würde ein Rotwildjäger von heute dem Hubertus-Hirsch antworten? „Weil du dich in einem rotwildfreien Gebiet befindest?“ oder „Weil du die Fichten geschält und die Buchen verbissen hast?“
Das "Hubertuspapier"